Tipps zum Studium

Nicht selten zieht man zum Studium in eine andere / neue Stadt. Sobald ihr wisst, wo es euch hin verschlägt, solltet ihr aktiv nach einer Wohnung suchen. Bewerbt euch bei den örtlichen Wohnheimen (sehr günstige Zimmer!!) oder schaut die Zeitungen durch. Wer sich für eine WG entscheidet, für den ist das Internet eine gute Möglichkeit, von Zuhause aus zu suchen. Hier gibt es spezielle Portale, in die WG – Suchende eine Suche eintragen können und wo man auch WGs findet, die ein Zimmer frei haben.

Bekanntschaften / Freunde:
Damit aus neuen Bekanntschaften Freunde werden, ist es ratsam, dass ihr nicht ständig am Wochenende nach Hause zu euren Eltern und Freunden fahrt, denn dadurch könnt ihr eure Mitstudierenden schlecht kennen lernen. Trefft euch oft mit denjenigen, die euch sympathisch sind oder macht richtige, feste Termine aus, zum Beispiel zum Spieleabend einmal pro Woche. So gewinnt man schnell ein Zugehörigkeitsgefühl in der neuen Stadt. Auch Semesterparties sind hier zu empfehlen. Dadurch lernt ihr alle besser kennen und werdet mit der Gastro – Szene der Stadt vertraut.

Erste Wohnung:
Zu Beginn des Studiums freut man sich in der Regel endlich ausziehen zu können. Hier sollte man gemeinsam mit den Eltern ermitteln wie viel Geld einem pro Monat zur Verfügung steht und was man sich leisten kann. Hierbei gilt natürlich zu beachten, dass neben Miete, Studiengebüren, Essen & Trinken auch mal Kleidung, Bücher für die Uni, ein Frisörbesuch, Partys und vielleicht auch mal ein Urlaub ansteht. Je nach Budget kann man dann über ein Zimmer im Studentenwohnheim oder beispielsweise in einer WG nachdenken.

Versicherung:
Ein weiterer wichtiger Punkt sind natürlich die Versicherungen. Hier sollte man sich vor allem bezüglich Krankenversicherung, Haftpflichtversicherung, Unfallversicherung und ggf. Hausratversicherung Gedanken machen. Je nach Finanzkraft sollte man ggf auch bereits über eine private Altersvorsorge nachdenken. Bzgl. der Krankenversicherung sind die meisten Studenten erstmal noch bei den Eltern mit versichert. Hier sollte man auf die Vertragsbedingungen achten da viele Versicherungen dir Kinder nur bis 25 Jahren mit versichern. Rechtzeitig sollte man also einen eigenen Krankenkassen Vergleich für die persönlichen Gegebenheiten durchführen.

Studium an sich:
Damit euch das Chaos (gerade bei Abschluss Bachelor/Master) nicht überrennt, ist es wichtig, sich seine Freizeit gut einzuteilen. Der Stundenplan raubt euch schon einiges an Zeit – wer noch ein oder zwei Hobbies hat, wird allmählich Zeitprobleme bekommen.Bedenkt, dass ihr euch oft nach der Uni mit anderen treffen müsst, um Referate zu machen. Auch Hausarbeiten fressen enorm viel Zeit! Daher ist es wichtig, den Zeitplan zu entzerren. Müsst ihr z.B. 4 Referate pro Semester halten (plus Klausuren), ist es gut, sie auf das gesamte Semester zu verteilen (zum Beispiel 2 am Anfang, 1 in der Mitte und 1 am Ende), damit genug Zeit bleibt, sie auch gut vorzubereiten.

Häufig ist es so, dass man in der Uni keine eindeutige Antwort auf Fragen zum Studium allgemein bekommt, zum Beispiel, weil viele Studiengänge erst neu angelegt wurden. Manchmal ist es besser, Studenten in höheren Semestern nach ihren Erfahrungen zu fragen, zum Beispiel in der Fachschaft.

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