Spielplatzverbot für Jugendliche

Kennt ihr das? Ihr lauft an einem Spielplatz vorbei, erblickt all die tollen Geräte, wie etwa den Kletterturm, die Schaukeln, den Wasserlauf und er zieht euch magisch an, dieser Ort. Gerne würdet ihr wieder einmal selbst auf einem Spielplatz spielen und nicht immer nur den Kleinen dabei zuschauen, wie sie völlig unbeschwert Kind sein dürfen. Was würde denn dagegen sprechen, den Spielplatz zu betreten, wenn man dort spielen mag? Das Alter. Leider.

Denn in Deutschland darf man nur bis zum Alter von 12 Jahren auf Spielplätzen spielen. Jugendliche und Erwachsene haben dort nur Zutritt, wenn sie in Begleitung eines Kindes kommen, auf welches sie aufpassen. Damit man diese goldene Spielplatzregel nicht vergisst, sind direkt an den Eingängen Schilder angebracht, die alle, die älter als 12 Jahre alt sind, vom Platz verweisen. Da kommt Freude auf! Wir finden das ungerecht!

Schließlich sind die Spielplätze in den letzten Jahren immer interessanter geworden. Öffentliche Spielplatzgeräte wie Klettertürme haben auch für Jugendliche ihren Reiz und sind nicht gerade billig – es ist also nicht so, dass man sich so etwas einfach in den heimischen Garten stellen könnte. Auch, was die Spielplatz Gestaltung angeht, gibt s immer mehr Spielräume. So sind die naturbelassenen Spielplätze sehr im Trend, zum Beispiel solche mit einem extra angelegten Weidentunnel. Die Spielplatz Planung geht somit noch viel mehr auf den Entdeckungsdrang der Kinder ein.

Aber was ist mit uns Jugendlichen? Wir haben zu diesen kleinen Inseln mitten in der Stadt keinen Zutritt – wahrscheinlich, weil man wieder einmal befürchtet, wir würden randalieren, die Spielhäuschen mit Edding bekritzeln oder die Geräte zerstören – wir böden, bösen Jugendlichen, wir verzogenen Gören. Oder aber, dass wir uns dort regelmäßig treffen würden, um Bier zu trinken und das Gelände zu verlassen, ohne die Flaschen mitzunehmen. Traurig ist das. Dabei wollen wir doch auch nur spielen..

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