Kleider machen Leute

Als Betreiberin eines Mode- und Streetstyleblogs beschäftige ich mich natürlich viel mit dem Thema Kleidung und Mode und ich schaue mir ganz genau an, was andere so tragen. Davon schieße ich regelmäßig Bilder, die ich dann auf meinem Blog veröffentliche. Durch diese Tätigkeit ist mir bereits schon öfter eine neue Inspiration in Sachen Kleidung gekommen, die ich dann auch in meinem Stil umgesetzt habe. Denn zu sehen, wie andere Kleidungsstücke miteinander kombinieren, kann wirklich sehr kreativ sein, egal ob sie Designermode mit Second Hand- Sachen tragen oder eine gewagte Farb- oder Musterkombination zur Schau stellen.

Dabei setze ich persönlich immer eher den Fokus auf die Individualität: Schaut euch mal die Menschen in der Fußgängerzone an: Viele, die sich für Mode interessieren, sehen total gleich aus, da sie einfach die Styles ihrer Stars kopieren, die sie in den Modezeitschriften entdeckt haben. Nicht unbedingt mit der Designermode, aber vielleicht mit günstigen Alternativen dazu. Doch zu manchen Menschen passt z.B. die Nerdbrille einfach nicht! Warum dies also nicht mal einsehen und sich nach anderen Möglichkeiten umschauen, sein Gesicht mit einer Brille in Szene zu setzen? Muss es immer die sein, die alle tragen?!

Meine Antwort lautet: Nein. Denn für mich haben genau die Menschen mehr Ahnung von Mode, die sich ihre eigenen Trends machen bzw. nur diese Trends aufgreifen, die auch wirklich zu ihnen, ihrer Figur und ihrer Persönlichkeit passen. Ich zum Beispiel mag keine dicken Waden und Oberschenkel in Röhrenjeans oder Leggins sehen!! Und ich mag keine langen und dürren Männer in Hemden mit in tiefen V-Ausschnitten sehen!

Kleider machen Leute – dieses Sprichtwort gilt heute vielleicht mehr denn je. Darum sollte man sich selbst immer sehr kritisch im Spiegel ansehen, wenn man neue Kombinationen ausprobiert. Fragt euch immer: „Bin das wirklich ich oder verkleide ich mich hier?“. Und wählt auch keine Klamotten, bei denen ihr ständig aufpassen müsst, dass nichts verrutscht oder ähnliches. Schließlich wollt ihr euren Alltag doch unbeschwert leben und nicht ständig über solche „Probleme“ nachdenken müssen, oder?!

Bild-Quelle: siepmannH  / pixelio.de

 

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